• Allgemeine Krankengymnastik
• Sportphysiotherapie
• Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn
• McKenzie
• orthopädische Therapie nach Cyriax
• Beckenbodengymnastik
• Training auf der Quionic Vibrationsplatte
• Viscerale Ostheopathie
• Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage
• Extension - Schlingentisch-Therapie
• klassische Massage
• Bindegewebsmassage
• Fußreflexzonenbehandlung
• Skanlab
• kinesiologisches Tapen
• Fango
• Wärme- und Kälteanwendung

Allgemeine Krankengymnastik:

Hierbei wird eine, den Patientenbeschwerden individuell angepasste, Behandlung durchgeführt, beispielsweise funktionelles Training zur Stabilisierung der Muskulatur, Techniken aus der manuellen Therapie zur Verbesserung der Beweglichkeit, Übungen zur Verbesserung der Neurodynamik und Training von Alltagsbewegungen.
Die krankengymnastische Behandlung ist eine rezeptpflichtige Leistung und kann auch in Kombination mit Wärme- bzw. Kälteanwendungen verordnet werden. Sie kann als Vorbeugung auch ohne ärztliche Verordnung durchgeführt werden.

Sportphysiotherapie:

Unsere eigenen sportlichen Erfahrungen (v.a. im Ausdauerbereich Marathon/Triathlon) gepaart mit angepasstem Know-How ermöglicht uns eine optimale Betreuung aktiver Sportler in allen Phasen ihres Trainingszyklus, bzw. in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Selbstverständlich legen wir auch die aus dem TV bekannten farbigen Tapes an... siehe kinesiologisches Tapen

Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn:

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Technik nach Dieter Dorn. Ziel ist eine optimale Ausrichtung der Gelenke, in erster Linie der Wirbelsäule, aber auch aller anderen Gelenke. Zentraler Punkt ist die Beseitigung funktioneller Beinlängendifferenzen um ideale Vorraussetzungen für eine gute Körperstatik zu gewährleisten. Es handelt sich um keine rein passive Technik, sondern es wird sanfter Druck vom Therapeuten (z.B. zum Ausrichten eines Wirbelkörpers) mit aktiven Bewegungen des Patienten (z.B. Pendeln von Arm oder Bein) kombiniert.

McKenzie:

nennt sich eine Therapie nach Robin McKenzie zur Behandlung von Schmerzen, die durch Bewegungen der Wirbelsäule ausgelöst werden. Hierbei werden schmerzauslösende Bewegungen genau analysiert und individuell variiert als Übungen eingesetzt. Ein wichtiger Punkt ist die wiederholte Bewegung und das Eigentraining des Patienten.

orthopädische Therapie nach Cyriax:

das vom englischen Arzt James Cyriax (1904-1985) erarbeitete Konzept legt den Schwerpunkt auf die Weichteildiagnose und -therapie. Cyriax selbst sagte, dass die Untersuchung das wichtigste Element in der Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat darstellt. Die Systematik innerhalb der Untersuchungsgänge erlaubt es uns, über die Durchführung von aktiven und passiven Bewegungen und gezielt ausgewählten Zusatztests, sowie durch ein einfaches Ausschlussverfahren die betroffene Struktur zu identifizieren.

Beckenbodengymnastik:

Inkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem nach Geburten, Operationen oder im steigenden Alter.
Unkontrollierter Harn- und / oder Windverlust sind ein Tabuthema,
doch es gibt gute Übungen um dagegen zu wirken.
Wichtig ist es, die Muskulatur des Beckenbodens kennenzulernen und gezielt zu trainieren.
Ein kräftiger Beckenboden und eine gesicherte Kontinenz verbessern Körpergefühl und Körperhaltung.

Training auf der Quionic Vibrationsplatte:

findet Anwendung in fast allen Bereichen der Physiotherapie. Es kann sowohl präventiv als auch zur Regeneration genutzt werden. Die leistungssteigernden Effekte im Bereich Kräftigung, Beweglichkeit und Koordination sind größtenteils schon wissenschaftlich bewiesen. Genutzt werden Schwingungen im Bereich von 1-25 Hz. durch die spezielle Achslagerung ergibt sich eine Schwingung, die dem natürlichen Gang entspricht und nicht nur auf und ab vibriert. Dadurch entsteht eine deutliche Wirkungsverstärkung im Bereich Muskel, Nerv, Gefäß und Bindegewebe.

Viscerale Osteopathie:

beschäftigt sich v.a. mit dem Bauchraum, bzw. den dort befindlichen Organen. Funktionelle Störungen in diesem Bereich können Einfluß auf den gesamten Organismus haben. Das Aufspüren und die Beseitigung dieser Störungen ist Ziel dieser Methode.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage:

beschäftigt sich v.a. mit Symptomen und Folgen von Störungen im zentralen und peripheren Nervensystem, z.B nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumen, Multipler Sklerose und Parkinson.

Extension-Schlingentisch:

Bei der Schlingentischtherapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Der gesamte Körper bzw. Teile des Körpers werden in Schlingen gehängt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes wird eine Bewegung erleichtert und das Bewegungsausmaß vergrößert. Die Schlingentischtherapie wird angewendet bei Schmerzen, Lähmungen, Kontrakturen, Verspannungen und eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen wie manueller Therapie oder Massage.

Klassische Massage:

sie wird je nach Patientenproblem spezifisch eingesetzt zur Mehrdurchblutung (Energieanreicherung), zur muskulären Spannungsregulierung, Muskelelastizität, -regeneration und zur Verbesserung des Muskelstoffwechsels. Sie wirkt entschlackend und schmerzlindernd.
Allgemeine Wirkung:
• Leistungssteigerung des Herz-Kreislauf-Systems
• vegetative Reaktion (Blutdruck, Puls, Atmung, Schlaf)
• endokrine (Drüsenstoffe absondernde) Wirkung
• psychische Wirkung
• allgemeine Lockerheit und Entspannung
Die Klassische Massage ist eine rezeptpflichtige Leistung und kann auch in Kombination mit Wärme- bzw. Kälteanwendungen verordnet werden, jedoch nicht mit Krankengymnastik bei gleicher Diagnose.
Sie kann als Vorbeugung auch ohne ärztliche Verordnung durchgeführt werden.

Die Bindegewebsmassage:

ist eine manuelle Reiztherapie im subkutanen (Unterhaut) Bindegewebe, mit einem reflektorischen Bezug zu Organen und Geweben, die von vegetativen Komponenten begleitet ist.

Ziele der Bindegewebsmassage:
• Hyperämisierung (Mehrdurchblutung)
• Verbesserung des Stoffwechsels
• Spannungsregulation des Gewebes
• Verbesserung des Aktivitätsmusters innerer Organe
• Regulation vegetativer Dysbalance
• Lösen von Verklebungen zwischen Subcutis (Unterhaut) und Fascie (Muskelhülle)
• Entstörung von Narben

Anwendungsgebiete:
• Funktionsstörungen innerer Organe
• Arterielle Verschlusskrankheiten (AVK)
• Kopfschmerzen
• chronische Gefäßerkrankungen
• Morbus Sudeck (Vegetative Dystrophie)
• Nachbehandlung von Traumen
• Adhäsionen (Gewebsverklebungen)
• Neurologische Beschwerden
• Menstruationsbeschwerden
• Amputationen

Die Bindegewebsmassage ist eine rezeptpflichtige Leistung, eine Kombinationsverordnung mit Wärme- oder Kälteanwendung ist nicht sinnvoll. Da die Kombination mit Krankengymnastik von den Krankenkassen nicht akzeptiert wird, sollte diese auf einem separaten Rezept verordnet werden.

Fußreflexzonenbehandlung:

Durch die Massage der Fußreflexzonen mithilfe bestimmter Grifftechniken können gestörte Energieflüsse angeregt werden, was eine gesteigerte Durchblutung, Verbesserung der Organfunktionen, Stimulierung der Selbstheilungskräfte und allgemeines Wohlbefinden bewirkt.

Skanlab:

Diese Therapie wird bei akuten, subakuten und chronischen Verletzungen angewandt. Eine Schmerzlinderung stellt sich meistens nach der ersten Behandlung ein. Skanlab steigert die lokale Durchblutung, lindert den Schmerz, reduziert Schwellungrn und verbessert die Beweglichkeit. Die Tiefenwärme ist auch noch 45 Minuten nach der Behandlung spürbar.

Kinesiologisches Tapen:

Hierbei handelt es sich um die Anwendung der farbigen Tapes, die fast jeder aus dem TV kennt, da es häufig im Profisport genutzt wird. Das Tapen unterstützt, bzw aktiviert die körpereigenen Selbstheilungsprozesse und führt zu einer verbesserten Muskelfunktion, einer Aktivierung des Lymphabflusses, und natürlich zur Schmerzlinderung. Meist wird es als Ergänzung zu anderen Therapieformen angewendet, in Ausnahmefällen kann es aber auch als einziges Mittel genutzt werden.

Fango:

Fango ist ein vulkanisches Gestein, das in der Eifel und auf Sizilien abgebaut wird. Nachdem es fein gemahlen, gereinigt und mit Feuchtigkeit versetzt wurde, kann der nun Naturfango genannte Schlamm angewandt werden. Eine andere Form stellt das Fangoparaffin dar. Hier wird das Gesteinsmehl mit Paraffin vesetzt und erhält somit eine wachsähnliche Konsistenz. Es kann erhitzt und verflüssigt werden. Nach dem Abkühlen wird die weiche, noch modellierbare Masse in Plattenform verwendet. Das Fangoparaffin wird im Gegensatz zum Naturfango nach einer Anwendung sterilisiert und mehrfach verwendet.
Wirkung:
• Durchblutungssteigerung
• Anregung des Immun- und Lymphsystems
• Schmerzlinderung
• Muskelentspannung
• allgemeine Entspannung und reflektorische Wirkung auf innere Organe

Wärme- und Kälteanwendung:

Cold-Pack: Dieses wiederverwendbare Gel kann auf verschiedene Temperaturen gekühlt werden und bleibt bis etwa -10°C flexibel und formbar. Es kann auch für längere Anwendungen benutzt werden (hierzu wird ein dünnes Tuch zwischen die Haut und den Cold-Pack gelegt). Eisanwendungen senken die Temperatur der Haut und des darunter liegenden Gewebes: je tiefer das Gewebe liegt, desto länger muss die Anwendung dauern, um die Temperatur in diesem Gewebe zu senken. Kurz andauernde Eisanwendung ruft somit nur eine oberflächliche Temperatursenkung hervor (z.B. Eisspray).

Wärme oder Kälte werden mit Hilfe des Blutstroms transportiert. Es gibt einen Austausch zwischen wärmerem arteriellem und kälterem venösem Blut. Wenn ein Gebiet erwärmt wird, sorgt die Erweiterung der Arteriolen (feine Blutgefäße) dafür, daß die Wärme abtransportiert wird. Kälte ruft eine Gefäßverengung der Arteriolen hervor, der Zustrom von warmem Blut nimmt daher ab.

Infrarot: Lichtwellen werden von der Haut absorbiert, die Penetration beträgt einige Millimeter. Die Dosis wird unter Berücksichtigung des Empfindens des Patienten durch den Abstand des Infrarotstrahlers zum Körper eingestellt.